About


 

Markus Buchsbaum, BA MA

* 1988, lebt in Graz

 

Es war einmal ein kleines Buchsbäumchen. Klein, immergrün und in Form geschnitten. Als »Gewöhnlichen Buchsbaum« hätten Botanikerinnen und Botaniker dieses einst bezeichnet. Immergrün? Nein, BUNT!! Denn mit der Kunst als Leidenschaft konnte das zarte Pflänzchen der Form entwachsen und größer werden. Bereits während und vor allem nach dem Abschluss des Kunstgeschichtestudiums war dem Bäumchen aber klar, dass es doch viel höher wachsen konnte, würde es nicht nur über Kreativität lernen, sondern diese auch (er)leben!

 

Kreativität war und ist der Dünger, den es braucht um zu gedeihen. Um im Leben aber fest verwurzelt zu sein, genügt es nicht, einen Job zu haben, sondern eine Berufung, die der mittlerweile groß gewordene Baum in der Malerei und im Grafikdesign gefunden hat.

Mit der Diplomausbildung zum Grafiker und Kommunikationsdesigner, die er im Juli dieses Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen hat, ist er in der Lage, Wind und Wetter standzuhalten.

 

Dem Buchsbaum wird laut Pflanzenlehre nachgesagt, dass er sehr langsam wächst; nicht aber die hier beschriebene Pflanze, die stets neue Triebe voller Neugierde in alle Richtungen sprießen lässt. Malerei ist für den Buchsbaum nicht nur ein Bild, das man erschafft; Malerei bedeutet in seinen Augen sehr viel mehr: Durch sie lässt man den mit Stress behafteten Alltag hinter sich, und zugleich ist sie die Phantasie, die in einem schlummert und nur darauf wartet, empor zu wachsen.

 

In einer Zeit, wo Fotografie allgegenwärtig ist, erscheint es dem Buchsbaum als wichtig, diese Thematik in seine Gemälde zu integrieren, indem er immer wieder fotorealistische Elemente miteinbezieht. An dieser Stelle kann die oft gestellte Frage, ob mit Fotocollagen gearbeitet wird, verneint werden, da sämtliche Bilder gänzlich gemalt sind. Einerseits kommt hie und da eine Prise Humor zum Einsatz, andererseits sollen einige der Werke die Betrachterin beziehungsweise den Betrachter in Bezug auf unsere Wegwerfgesellschaft zum Nachdenken anregen: Verschiedenste Dinge (wie Plastik), die niemand mehr benötigt und als Abfall degradiert werden, werden wiederentdeckt, in die Bilder verarbeitet und in weiterer Folge zu neuem Leben erweckt; sie werden sozusagen upgecycelt.

Ausstellungen

The Beginning: 3 Schlösser im Murtal, 3 Themen zur Kunst


13. März bis 20. April 2015

Hotel Schloss Gabelhofen in Fohnsdorf

organisiert von

Mag. Sabrina Redhead (www.kunstseminare.at)


Die Kunst und das Dahinter


25. September bis 15. November 2015

Hotel Steirerschlössl in Zeltweg

organisiert von

Mag. Sabrina Redhead (www.kunstseminare.at)